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GLAUBEN(s)LEBEN | Schaukasten

 

 

 

 

 

 

Dieses Jahr feiert die Gemeinde ihren 150. Geburtstag. Im Rahmen des Neubaus im Jahr 2007 wurde die Aussage  „mit Christus leben – Gemeinde bauen“ als Motto für unsere Gemeinde entwickelt. Sie stellt eine Essenz unseres Bekenntnisses dar. Gemeinde-Bau ist ohne ein Leben mit Christus nicht möglich. Nur weil Christus das Zentrum unserer Gemeinschaft ist, kann die Freie evangelische Gemeinde Bonn seit 150 Jahren bestehen und wachsen.

Als bildlicher Hintergrund des Bibelzitats dient diesmal eine Schafherde (die Aufnahme entstand übrigens 2009 bei der Gemeindefreizeit in Rehe). In vielen Gleichnissen und Erzählungen vergleicht die Bibel das Verhältnis Gottes zu seiner Gemeinde - das Verhältnis des Vaters zu seinen Kindern - mit einem Hirten, der sich liebevoll um seine Herde kümmert. Damit ist sowohl der einzelne Gläubige gemeint, als auch die Orts- und die Weltgemeinde aller Christen. Christ kann man nicht alleine sein! Christsein bedeutet auch immer in Beziehung leben. Die Beziehung umfasst sowohl die liebevolle Gemeinschaft mit dem Schöpfer als auch die Gemeinschaft mit den Glaubensgeschwistern.

Jesu Aussage ist sowohl eine Aufforderung, als auch eine Tatsache. Und sie ist eine Steilvorlage für den Umgang, den wir miteinander pflegen. „Ich gebe euch jetzt ein neues Gebot: Ihr sollt einander lieben! Genauso wie ich euch geliebt habe, sollt ihr einander lieben! An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ - Sagt er, kurz nachdem er seinen Jüngern beim letzten Passamahl die Füße gewaschen hat. Judas hat gerade die Gemeinschaft verlassen um ihn an die Hohenpriester zu verraten und gleich wird Jesus seinem Apostel Petrus prophezeien, dass er ihn dreimal verleugnen wird. In diese so verzweifelte Situation hinein spricht Jesus seinen Jüngern Mut zu.

Gott kennt uns durch und durch. Er weiß um unsere Unfähigkeiten, Versäumnisse und Versagen. Und er liebt uns! Deswegen können wir uns seine Kinder nennen, deswegen befähigt er uns einander mit seinen Augen zu sehen, einander liebevoll, respektvoll, barmherzig zu begegnen. Viele Erzählungen der Bibel berichten von Menschen, die die vermeintlich „unverdiente“ Liebe Gottes erfahren haben und daraufhin in der Lage waren, seine Zuwendung weiter zu geben. Gemeinde Gottes ist kein abstraktes Gebilde, sie ist die Gemeinschaft der Heiligen. Heilig, nicht weil es besonders gute oder bessere Menschen sind, die da zusammen kommen, sondern weil sie durch ihren Schöpfer erlöst wurden und diese Freude weitergeben können und wollen. Gemeinde zeichnet sich nicht durch Äußerlichkeiten aus, denn sie ist gegründet in der Beziehung des Einzelnen mit Gott und zum Nächsten. Deswegen besteht die FeG Bonn seit 150 Jahren. Weil der Herr uns befähigt hat, uns in Liebe zueinander zu begegnen. Deswegen wird die FeG Bonn weiter bestehen, solange wir bereit sind, uns Gottes Liebesgebot jeden Tag neu anzueignen. Das meint nicht nur den Umgang miteinander in der Hatschiergasse, sondern auch den Umgang mit anderen Denominationen und den vielfältigen Frömmigkeitsstilen.

Gemeinde bauen gelingt somit nur, wenn wir aktiv unsere Beziehung zu Christus gestalten. Nur dann können wir unsere Beziehung zum Nächsten pflegen. Dies ist das Zeugnis, welches wir geben – die erste Bibel, die (noch-) Nicht-Christen zu lesen bekommen und neugierig macht auf diesen Gott, der doch so anders ist, als alle Götzen dieser Welt. Und hoffentlich wird diese Neugierde ihre Herzen bewegen ihren Schöpfer einzuladen, die Herrschaft zu übernehmen.

Das ist das Kennzeichen und Zeugnis der Christen: Gott und seinen Nächsten zu lieben!

Ich hoffe und bete, dass durch das Plakat ab April Menschen, die unser Gebäude passieren, neugierig werden und in die Gemeinde kommen, um zu erfahren, dass wir Gottes Zusagen ernst nehmen.

 

Miriam Hofmann, April 2012

AKTUELLES

 

einzigARTich|Ausstellungen

"ABC der Gnade"

Gruppenausstellung des Kunst-Forums der FeG Bonn

20.11.2016 Vernissage

Dauer 12 Monate

 

 

 

 

 

 

 

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Ich hoffe auf und bitte um das Verständnis der ehrenwerten Leser!

 

 

 

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© M. Hofmann