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Kunst vom Glauben |  Bildergalerie

Eine ART Kreuzweg

Auf 12 Stationen unterwegs mit dem dreiEinen Schöpfer und seiner Schöpfung

Auf der Galerie in den Räumen der FeG Bonn können die 12 Stationen begangen werden.

 

Seit dem 18. Jahrhundert ist es Tradition, Kreuzwege in Kirchen darzustellen. Seinen Ursprung hat der Kreuzweg in Jerusalem. Die „Via Dolorosa“ wird jedes Jahr von Pilgern aus aller Welt aufgesucht, um dem Leidensweg Christi nach-zu-gehen. Die traditionellen Kreuzwege haben in der Regel 7 - 15 Stationen. An den jeweiligen Bilderzyklen wird man ermutigt, sich der Passion des Gottessohnes auszusetzen.

Die hier vorhandenen 12 Stationen weichen von der traditionellen Bildsprache ab. Sie beziehen sich nicht allein auf die letzten Stunden Jesu an Karfreitag, sondern sind weiter gefasst und beginnen mit der Schöpfung, um mit der Offenbarung zu enden. Denn die Notwendigkeit von Ostern wird erst im Blick auf die ganze Geschichte Gottes mit seiner Schöpfung ersichtlich.

Lassen Sie sich Zeit, wenn Sie die diversen Exponate betrachten. Sie sollen Anstoß zum Weiterdenken und zum Gebet sein. Die angegeben Bibelstellen sind nur Anregungen und können bei weitem nicht die Fülle und den Reichtum von Gottes Gnade in Gänze wiedergeben.

Wir haben mit Corona zwei sehr herausfordernde Jahre hinter uns. Daneben die Sorge um den Klimawandel. Jegliche vermeintliche Sicherheiten gehen uns momentan verloren. Seit Ende Februar tobt nach 80 Jahren wieder ein Krieg in Europa, dessen Ausgang und Folgen noch absolut ungewiss sind.

All das und noch viel mehr hat Jesus Christus, unser Erlöser, auf sich geladen und am Kreuz erlitten.

Epheser 3, 14 - 21

Daher beuge ich meine Knie vor dem Vater, nach dessen Namen jedes Geschlecht im Himmel und auf der Erde benannt wird, und bitte, er möge euch aufgrund des Reichtums seiner Herrlichkeit schenken, dass ihr in eurem Innern durch seinen Geist an Kraft und Stärke zunehmt. Durch den Glauben wohne Christus in eurem Herzen. In der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet, sollt ihr zusammen mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen und die Liebe Christi zu verstehen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr mehr und mehr von der ganzen Fülle Gottes erfüllt. Er aber, der durch die Macht, die in uns wirkt, unendlich viel mehr tun kann, als wir erbitten oder uns ausdenken können, er werde verherrlicht durch die Gemeinde und durch Christus Jesus in allen Generationen, für ewige Zeiten.

Amen.

Station 1

Die Schöpfung

 

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde …

Gott sah alles an, was er gemacht hatte:

Es war sehr gut.

1. Mose 1, 1 + 31

 

Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Er war am Anfang bei Gott. Durch ihn wurde alles geschaffen, was ist. Es gibt nichts, was er, das Wort, nicht geschaffen hat.

Das Leben selbst war in ihm,

und dieses Leben

schenkt allen Menschen Licht.

Johannes 1,1-4

 

Station 2

Im Angesicht

 

Gott schuf den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn.

Als Mann und Frau schuf er sie.

1. Mose 1,27

 

Jetzt sehen wir die Dinge noch unvollkommen, wie in einem trüben Spiegel, dann aber werden wir alles in völliger Klarheit erkennen. Alles, was ich jetzt weiß, ist unvollständig; dann aber werde ich alles erkennen, so wie Gott mich jetzt schon kennt.

1. Korinther 13,12

Station 3

Adam und Eva | Der Sündenfall

 

Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?

Hast du von dem Baum gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?

1. Mose 3,11

Station 4

mea culpa

 

Da endlich gestand ich dir meine Sünde; mein Unrecht wollte ich nicht länger verschweigen. Ich sagte:

"Ich will dem Herrn

meine Vergehen bekennen!"

Und wirklich:

Du hast mir meine ganze Schuld vergeben!

Psalm 32,5

Station 5

Gott wurde Mensch

 

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.

Johannes 3,16

Station 6

Steinma[h]l

 

Ihr sollt euch keine Götzen machen, euch weder ein Gottesbild noch ein Steinmal aufstellen und in eurem Land keine Steine mit Bildwerken aufrichten, um euch vor ihnen niederzuwerfen;

denn ich bin der Herr,

euer Gott.

3. Mose 26,1

 

Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Johannes 6,35

Station 7

Aufgabe

 

Ein neues Gebot gebe ich euch:

Liebt einander!

Wie ich euch geliebt habe,

so sollt auch ihr einander lieben.

Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.

Johannes 13, 34 + 35

Station 8

UnSchuld

 

Pilatus ließ sich Wasser bringen. Vor den Augen der Menge wusch er sich die Hände und sagte:

"Ich bin schuldlos am Tod dieses Mannes!

Das müsst ihr verantworten!"

Da schrie das ganze Volk:

"Die Schuld an seinem Tod soll auf uns und unsere Kinder fallen!"

Matthäus 27,24 +25

Station 9

Gott lässt sich spotten

 

Dann flochten sie eine Krone aus Dornenzweigen und setzten sie ihm auf. Schließlich drückten sie einen Stock in seine rechte Hand, salutierten und riefen: "Sei gegrüßt, König der Juden!" Sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock aus der Hand und schlugen ihn damit auf den Kopf. Als sie genug davon hatten, ihn zu verspotten, nahmen sie ihm den Umhang wieder ab, zogen ihm seine eigenen Gewänder an und führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen.

Matthäus 27, 29 - 31

Station 10

Amen es ist Vollbracht

 

Gegen zwölf Uhr mittags wurde plötzlich der Himmel über dem ganzen Land dunkel. Das dauerte bis drei Uhr nachmittags. Die Sonne hatte sich verfinstert. Dann riss der Vorhang im Tempel mitten entzwei und Jesus schrie: "Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist."

Mit diesen Worten starb er.

Lukas 23,44 - 46

Station 11

Schalom | Vergebung

 

„Hast du mich lieb?“

Johannes 21

Station 12

Lebenswandel

 

Denn Staub bist du,

und zu Staub wirst du werden.

1. Mose 3,19

 

Ich bin das A und das O,

der Anfang und das Ende.

Offenbarung 21,6

 

A und O oder Lebenswandel

 

Afugrnud enier Stidue an der elingshcen Uävirestint Cmabrdige ist es eagl, in wlehcer Riehnelfgoe die Bcuhtsbaen in eniem Wort sethen. Das eniizg Wcihitge ist, dsas der estre und der lzette Bsthucabe am rcihgiten Paltz snid. Den Rset knan man dnan onhe Polbremee lseen. Das ghet dseahlb, weil das mnehcschile Geihrn nicht jdeen Bschutbean ezleinn liset, sodnern das Wrot als Gnaezs.

 

„Im Aanfng war das Wrot, und das Wrot war bei Gtot, und Gtot war das Wrot. Dsalesbe war im Anfnag bei Gtot. Alle Dnige snid dcruh deabslse gaechmt, und onhe dbaselse ist nthics ghmeact, was gmehact ist. In ihm war das Leebn, und das Lbeen war das Lhict der Mnecsehn. Und das Lhict snhecit in der Fstinenirs, und die Fnisetirns hat's nhict eregfrifn. Es war ein Mecnsh, von Gott gedsnat, der heiß Jenohans. Der kam zum Zeniugs, um von dem Lhict zu zeuegn, dimat sie alle dcruh ihn gbleautn. Er war nhict das Lchit, srnoden er slotle zegeun von dem Lhcit. Das war das whrae Lhict, das alle Mscehnen ereucehtlt, die in diese Welt kmemon. Er war in der Wlet, und die Wlet ist ducrh ihn ghmecat; aebr die Wlet eknratne ihn nhict.  Er kam in sein Einegutm; und die Sneien naemhn ihn nhcit auf. Wie velie ihn aber afunamhen, deenn gab er Mchat, Getots Kniedr zu wderen, denen, die an senien Naemn gbaulen, die nicht aus dem Bult ncoh aus dem Wlilen des Fclesihes noch aus dem Wlilen eines Mnanes, snrdoen von Gott greboen sind. Und das Wrot wrad Fslecih und wnothe unetr uns, und wir shaen seine Hlerihrkecit, eine Hkerrcelihit als des eigneboneren Shenos vom Veatr, velolr Gdane und Whrehait. Jhoanens gibt Zgeuins von ihm und rfut: Deiesr war es, von dem ich gagset habe: Ncah mir wrid kmemon, der vor mir gseween ist; dnen er war eehr als ich. Und von seienr Flüle heabn wir alle gnemomen Gdnae um Gndae. Dnen das Getsez ist dcurh Mose gebeegn; die Gndae und Wrheahit ist ducrh Juses Chisruts gedowren.  Nniemad hat Gott je gheseen; der Egineboenre, der Gott ist und in des Vtares Shocß ist, der hat ihn uns verügndkit.“

Johannes 1

 

 

 „Jesus Spricht: Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“ Offenbarung

 

Hier wird das griechische Alphabet benutzt, nach unserem würde es heißen: „Ich bin das A und das Z.“ Gott ist der Anfang und das Ende. So will ich leben, das soll meinen Alltag bestimmen. Wenn er Anfang und Ende ist, dann bekommt das vermeintlich unverständliche Durcheinander meines Lebens den Rahmen, der dem Ganzen erst einen Sinn verleiht. Solange ich mein Leben von Gott einrahmen lasse, habe ich die Freiheit, das Dazwischen individuell und kreativ zu gestalten. Mit dem richtigen Rahmen sind viele Möglichkeiten gesetzt. Es gibt ein Erziehungsbuch mit dem Titel „Kinder brauchen Grenzen“. Der Autor geht davon aus, dass es für die kindliche Entwicklung ganz wichtig ist, einen festgesetzten Rahmen im Leben zu haben, damit Kinder sich orientieren können. Innerhalb dieses Rahmens haben sie alle Freiheiten, sich auszuprobieren und die Welt zu entdecken. Wenn ich, als Kind Gottes, mein Leben innerhalb der Grenzen gestalte, die mein Schöpfer mir gegeben hat, dann kann ich entdecken, was wirkliche Freiheit bedeutet.

 

"Der erste und der letzte Buchstabe - das ist in der Bibel ein Bild für Christus. Er ist das A und O, Alpha und Omega, der "Erste und der Letzte", Anfang und Ende der Welt, Ursprung und Ziel unseres Lebens, Schöpfer und Erlöser. Alles ist eingerahmt von seiner Macht und von seiner Liebe, von seiner Kreativität und von seiner Menschenfreundlichkeit. Und macht so Sinn. Selbst im scheinbaren Unsinn. Das ist Trost und Hoffnung für unser Leben. Und es ist die Überlebensperspektive für unsere Welt. Wir müssen sie lediglich erinnern.“

 Jürgen Werth, ERF-Direktor, in der "Antenne"

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